Hunde sorgen im Klassenraum für bessere Leistungen

In letzter Zeit hat sich ein Trend etabliert, dass immer mehr Grundschulen und weiterführende Schulen Haustiere im Klassenzimmer ihre Zeit verbringen lassen. Allem Anschein nach scheint diese Praxis Vorteile für die Kinder und die Lernatmosphäre im Klassenraum mit sich zu bringen, wobei man sich gerne die Frage stellt, was genau die Ursachen für die besseren Leistungen sind.

Der Weg zum Schulhund

Wenn Hunde an den Schulen eingeführt werden, die über den ganzen Tag hinweg in einem bestimmten Klassenzimmer bleiben, so erfährt das allgemein den Zuspruch der Eltern, Lehrer und Schüler. Dabei muss der Schulhund selbstverständlich eine Ausbildung erfahren, man kann nicht einen ganz normalen Hund nehmen und einfach in einen Klassenraum mit über 20 Kindern stecken. Der wichtigste Schritt im Leben eines Schulhundes stellt der Wesenstest dar, welche herausstellen soll, ob der Hund für das Schulleben geeignet ist. Anschließend hat der Hund ein Herrchen, welches in der Regel ein Lehrer ist. Glücklicherweise werden Hunde hierzugegen nicht herum gegeben und immer wieder von unterschiedlichen Personen mit nach Hause genommen.

Wieso sind Schulhunde hilfreich?

Man muss sich den Alltag mit einem Schulhund einfach so vorstellen, dass man den Unterricht komplett normal abhält, der Vierbeiner zieht lediglich seine Runden durch den Klassenraum, unter den Tischen und zu den einzelnen Schülern. Es lässt sich beobachten, dass allgemein in den meisten Klassenräumen die Stimmung ruhiger wird. Plötzlich fangen die Kinder an, sich an die Regeln zu halten, sie schreien sich nicht mehr sinnlos und unmenschlich an und allgemein ist der Lautstärkepegel in den meisten Klassenräumen gefallen. Viel erklären sich das dadurch, dass man sich die Zeit immer mit dem Hund vertreiben kann, er Störenfriede ausfindig macht und dergleichen. Glücklicherweise sind die meisten Klassenzimmer mit Hunden extrem sauber. Das liegt einfach daran, dass es für Hunde extrem gefährlich sein kann, irgendwelchen Müll wie Kaugummis oder kleine Plastikfetzen vom Boden aufzufressen. Dementsprechend arbeiten Lehrer auch mit dem Druckmittel, den Hund zu Hause zu lassen, wenn die Klasse unordentlich wird. Des weiteren verhilft er beim Stressabbau innerhalb der Klasse. Während man sich zuvor in einer stressigen Situation kaum abreagieren konnte, kann man nun ein wenig Zeit mit dem Hund verbringen, diesen streicheln und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Das hilft dabei, den Leistungsdruck abzuarbeiten und auch Aggressionen verschwinden zu lassen. Ganz allgemein gesprochen scheint der Klassenhund eine psychologische, pädagogische und integrative Funktion zu übernehmen. Obwohl man mit einem Hund arbeitet, verbessert sich die Empathie unter den Schülern selbst. Sie können besser zusammenarbeiten, sie passen sich mehr den gesellschaftlichen Normen an, halten die Regeln ein und das Klassenklima wird massiv aufgebessert. Es bleibt spannend abzuwarten, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse man noch alles aus dieser Praxis erfahren wird. Können Klassenhunde effektiv den Anteil verhaltensauffälliger Kinder reduzieren? Wird es sich in Zukunft erweisen, dass die Anzahl an gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Kindern aufgrund der Hunde zurückgeht? Zahlreiche Folgen lassen sich erwarten und allgemein scheint auch der Trend zu bestehen, dass in Zukunft in einigen weiteren Klassenzimmern Hunde ihre Runden ziehen werden, wenn nicht sogar verpflichtend in allen. In jedem Fall ist die Anwesenheit eines Schulhundes wirklich sehr vorteilhaft für die Kinder und deren Bildung, pädagogisch sowie psychologisch und sozial betrachtet.

 

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