Sport-Verletzungen beim Hund

Alaskan Malamute übt im Schwimmbecken
Alaskan Malamute übt im Schwimmbecken

Sport ist gesund – das gilt auch für unsere Hunde. Regelmäßiges Training hält fit, schlank und fordert nicht nur den Körper, sondern auch die Konzentration unserer Vierbeiner. Der Klassiker des Hundesports ist Agility, ein Geschicklichkeitssport, bei dem der Hund, geleitet von seinem menschlichen Partner, einen Parcours aus Hindernissen absolviert. Aber auch Sportarten wie Flyball, Dog Dancing und Disc-Dogging (Frisbee) haben regen Zulauf.

Sportarten, bei denen abrupte Stoppbewegungen, Sprünge und hohe Hindernisse vorkommen, sind allerdings nicht für jeden Hund geeignet. Für Hunde im Wachstum kann zu frühe Überbeanspruchung des Bewegungsapparats sogar gefährlich werden. Hunde mit chronischen Erkrankungen wie Arthrose und Senioren sollten lieber moderate Sportarten ausüben, z.B. Schwimmen oder Training auf dem Unterwasserlaufband. Gerade große und schwere Hunde belasten ihren Bewegungsapparat bei Sprüngen enorm. Bei nicht ausreichender Aufwärmphase kann es zu Verletzungen von Muskeln, Sehnen und Bändern kommen.
Fotoquelle: 123RF

Die Gelenke werden bei Sporthunden, vor allem im Leistungssport, mehr beansprucht als bei Otto-Normal-Hund.

Was können wir tun, um den Hundesport für unsere Vierbeiner gesünder zu gestalten?
  • Sportartspezifisches Aufwärmtraining
  • Regelmäßiges, moderates Training
  • Den eigenen Ehrgeiz hinten anstellen und die Intensität des Sports an den Hund anpassen
  • Verletzungen ausheilen lassen
Vorsicht bei alten Verletzungen
Denn Hunde mit Verletzungen, z.B. Bänderriss oder Verstauchung, haben ein erhöhtes Risiko, sich beim Sport erneut zu verletzen.
(Visited 1 times, 1 visits today)