Ständiger Futterwechsel bringt den Hund durcheinander

Es ist sehr menschlich gedacht, wenn man davon ausgeht, dass ein Hund in seinem Futternapf ständig Abwechslung braucht. Uns wäre es schnell fad, jeden Tag das Gleiche zu essen. Für den Verdauungstrakt des Hundes ist eine gewisse Konstanz allerdings von großem Vorteil! Bekommt ein Hund regelmäßig eine bestimmte Ration, ist die richtige Nährstoff- und Energieversorgung sichergestellt. Vorausgesetzt das Futter ist ausgewogen und passt zum Hund und seinen Lebensumständen.

Cockerspaniel steht vor seinem Hundefutter
Verändert man zu oft das Hundefutter, kann es zu Verdauungsproblemen beim Haustier führen. Fotoquelle: 123RF

 

Er wird nicht zu dünn, nicht zu dick, hat eine geschmeidige Haut, schönes Fell, ein gutes Immunsystem und gesunde Organe. All diese Gesundheitsfaktoren werden von der Fütterung beeinflusst. Deshalb ist es wichtig, ein hochwertiges, individuell passendes Futter zu finden und dabei zu bleiben. Ständige Futterwechsel können zu Verdauungsstörungen, wie z.B. Durchfall, Erbrechen oder Blähungen, führen und belasten den Magendarmtrakt mehr als dass sie guttun. Das Futter mit Quark, Frischkäse, Banane oder anderen Extras aufzupeppen ist nicht nötig. Das eigentliche Futter sollte so schmackhaft sein, dass der Hund es gerne frisst.

Leichter gesagt als getan? Es gibt mäkelige Fresser unter den Hunden, die es ihren Besitzern nicht einfach machen, eine Futtersorte bzw. Fütterungsart zu wählen. Manchmal reicht es schon, die Geschmacksrichtung zu wechseln, statt Lamm und Reis z.B. Geflügel und Kartoffel zu füttern. Manche Hunde bevorzugen eine andere Konsistenz und mögen statt Trockenfutter lieber feuchte Nahrung oder eine Mischfütterung. Im Zweifelsfall sollte man sich beim Tierarzt oder Fütterungsexperten beraten lassen.

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