Nein, mit Sicherheit nicht alle! Hunde, die sich mit dem Fellwechsel im Herbst ein dickes Winterfell zulegen, sind auch für Schnee und Eis gut gewappnet. Nach einem Spaziergang sollten Eisklumpen aus dem Fell entfernt und der Hund ordentlich trocken gerubbelt werden. Mehr braucht es nicht. Rassen mit sehr kurzem, dünnem Fell können dagegen durchaus im Winter einen Pulli oder ein Mäntelchen vertragen.

Yorkshire Terrier mit Pullover, Fotoquelle 123RF
Yorkshire Terrier mit Pullover, Fotoquelle 123RF

Der Wechsel zwischen warmer Wohnungsluft und Eiseskälte draußen kann anfälligeren Hunden nämlich zum Verhängnis werden. Allzu schnell haben sie sich einen Infekt eingefangen.

Auch Hunde, die im Winter aus wärmeren Regionen zu uns gebracht werden, können zittern und frieren. Sie sind unsere Temperaturen einfach nicht gewöhnt und brauchen zumindest vorübergehend eine wärmende Hülle. Kleine Hunde, die beim Gassigehen mit dem oft wenig behaarten Bauch nah am kalten Boden sind oder untenherum sogar nass werden, sind über ein bisschen Schutz ebenfalls dankbar.

Wetterwechsel macht bei Gelenkproblemen zu schaffen

Winter Hund mit Schal und Mütze

Der Wetterwechsel kann älteren Hunden mit Gelenkproblemen zu schaffen machen und Schmerzen verstärken. Wärme ist bei Problemen mit dem Bewegungsapparat und anderen chronischen Erkrankungen im Alter wohltuend. Wenn der Hund es mag, sollte er vor einem Spaziergang gut eingepackt werden und hinterher die Möglichkeit haben, sich drinnen wieder aufzuwärmen.

Außerdem sind Pullis und Mäntelchen schöne Accessoires. Ob Hund sie nun braucht oder Frauchen sie einfach schick findet… Das Stöbern in Hundeboutiquen und das Ausstaffieren des Vierbeiners gehört für viele Hundebesitzer einfach dazu!